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Herstellung von WPC

WPC in progress: Herstellung von WPC Dielen

WPC als Bodenbelag – dieser Wunsch steht am Anfang vieler Gestaltungsideen für den Außen- und den Gartenbereich. Angefangen in den USA, begeistern WPC durch ihren natürlich-robusten Charakter heute auch viele Bauunternehmer und Landschaftsbauer im europäischen Raum. Privatpersonen wählen die Terrasse aus WPC, weil sie ästhetisch und zugleich langlebig ist. WPC Dielen lassen sich außerdem mittels Klammersystem ebenso von Hobbyhandwerkern gut verlegen. Doch bis zur fertigen Terrasse aus WPC ist es ein weiter Weg. Der beginnt in der nachhaltigen Fortwirtschaft – und endet in den Produktionswerken für WPC.

Wie werden WPC hergestellt? Welche Verfahren eignen sich und sind mit der Produktion und Verarbeitung von WPC Umweltbelastungen verbunden? Vornweg: In puncto Umwelt zeigen sich die auch als Wood Plastic Composites bekannten WPC Werkstoffe nachsichtig. Der Holzanteil stammt aus Wäldern für die nachhaltige Forstwirtschaft. Die WPC sind somit FSC- bzw. PEFC-zertifiziert und können vollständig recycelt werden. In den späteren WPC Dielen kommt für das 30-prozentige Polymer-Gemisch nämlich nur erstmals verarbeiteter Kunststoff zum Einsatz.

Zur Herstellung von WPC Dielen für die Terrasse aus WPC stehen unterschiedliche Verfahren zur Auswahl. In der Kunststoffproduktion sind diese für die WPC verwendeten Herstellungsmethoden bereits allesamt eingeführt und erprobt. Eine Normung für WPC Probestücke gibt es dabei nicht. Jedoch kümmert sich die anerkannte Qualitätsgemeinschaft für Holzwerkstoffe e.V. um die Qualitätssicherung bei WPC und WPC Dielen.

Am häufigsten wird für die Produktion von WPC die so genannte Profilextrusion angewandt. Bei diesem WPC Herstellungsverfahren kann es sowohl ein- als auch zweistufige Prozesse geben. Damit nimmt die Profilextrusion für WPC Dielen eine besondere Stellung ein: alle anderen Verfahrenstechniken erfolgen im 2-Stufen-Programm. Infolge der ersten Stufe wird bei der Profilextrusion die Einmischung des Grundstoffes für WPC vorgenommen. Dieser Grundstoff wird oft auch als WPC Granulat bezeichnet. Die zweite Stufe dient der Erzeugung der gewünschten Form der verwendeten WPC. Für die Terrasse aus WPC bilden die bekannten WPC Dielen eine geeignete Basis. Das Mischen und anschließende Kompaktieren der WPC zu WPC Dielen erfolgt zumeist durch Mahlverfahren sowie Pelletierpressen. Weitere Möglichkeiten, mittels zweistufiger Verfahren WPC ihre Form zu geben, finden sich in Doppelschnecken- und Planetwalzenextruder.

WPC

WPC ©iStockphoto/feyyazalacam

Werden für die Terrasse aus WPC die Holz-Verbundwerkstoffe einstufig behandelt, weichen die Schritte der WPC Herstellung dementsprechend ab. Diese untergeordnete Technik für WPC wird deshalb auch als Direktexktrusion bezeichnet. Für die WPC grundlegende Holz- und Polymerpartikel können sowohl in gemeinsam als auch in räumlicher Trennung dem Extruder zugeführt werden. Anschließend werden die WPC Bestandteile in der Maschine intensiv miteinander vermischt, wodurch die WPC charakteristischen Eigenschaften der beliebten Terrasse aus WPC entstehen. Die Feuchtigkeitsgrenze der WPC Dielen darf dabei 8 Prozent nicht überschreiten. Nur so lässt sich gewährleisten, dass später die fertige Terrasse aus WPC dem Umwelteinfluss dauerhaft standhalten kann.

Auf dem Weg zum Wunsch nach der Terrasse aus WPC kommen aber noch andere Verfahren zum Einsatz. So werden WPC durch Plattenpressen in die richtige Form gebracht. Auch Spritzguss und Rotationsguss sorgen dafür, dass WPC zu kompakten WPC Dielen werden können. In der Automobilindustrie finden sich mit Vliesgebungstechniken weitere Methoden zur Formung von WPC für WPC Dielen und andere Elemente. Ob nun Terrasse aus WPC oder WPC Dielen, ein oder zweistufige WPC Herstellung: Die Produktion von WPC ist bewährt – und trägt durch Abfallvermeidung ihren Teil zum Umweltschutz bei.