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Anwendung von WPC

WPC in der Anwendung: Von der WPC Terrasse bis zur Pool-Anlage

WPC sind echte Allrounder in Sachen Bodenbeläge. Verwunderlich ist das kaum, handelt es sich hierbei doch um Verbundwerkstoffe. WPC bestehen zu meist 70-80 Prozent aus natürlichen Holz-und zu 30-20 Prozent aus Polymerfasern. Beständig wie Kunststoff und dabei so natürlich wie Holz, eröffnet sich WPC ein breiter Markt.

Die bekannteste Einsatzmöglichkeit von WPC ist die WPC Terrasse. Bei der WPC Terrasse verhält es sich wie mit einer normalen Terrasse. Auf ebenem Untergrund wird eine für WPC passende Unterkonstruktion gebaut, dann die WPC Dielen für die WPC Terrasse verlegt. Für Hobbyhandwerker gut zu meistern, da viele Elemente aus WPC über ein praktisches Klammer-System verfügen. Die WPC Dielen lassen sich so mittels weniger Handgriffe anlegen und befestigen.

Auf den ersten Blick sieht die fertige WPC Terrasse wie eine klassische Terrasse aus Lärche oder Akazie aus. Der Unterschied findet sich im Inneren: Durch die Vereinigung von Holzfasern mit Polymeren und Additiven sind WPC resistenter gegen äußere Einflüsse wie UV-Strahlung, Nässe und Feuchtigkeit. In unabhängigen Instituten und Einrichtungen wie der Qualitätsgemeinschaft Holzwerkstoffe e.V. werden die WPC Dielen geprüft. Tests simulieren hohe Belastungen im Alltag wie langfristige Gewichte auf der WPC Terrasse oder schwankende Temperaturen. WPC sind formstabil und durch ihre fein geriffelte Oberfläche auch bei Nässe gefahrlos begehbar.

Das Holz für die in WPC Dielen verwendeten Holzfasern kommt aus FSC- oder PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft. Dadurch erschließt sich ein weiterer Unterschied der WPC Terrasse zum klassischen Terrassenmodell. WPC verzichten auf nicht-natürliche Inhaltsstoffe und sind deshalb zu 100 Prozent recycelbar. Eine WPC Terrasse ist also natürlich und naturschonend.

Neben der WPC Terrasse finden sich mittlerweile aber noch viele weitere Stellen im Garten, in denen WPC eingesetzt werden. So kommen WPC in Form von WPC Dielen vermehrt für Teichanlagen und als Fliesen für den Pool-Bereich. Grund dafür, ist zumeist die Oberflächenstruktur. Das Gebiet um Wasserbecken ist in der Regel häufig nass. Gerade beim Aussteigen aus dem Pool sorgen die rutschhemmenden WPC für die nötige Sicherheit. Auch die Auswahl an möglichen Farben kommt WPC hier zugute. Während sich erdige Töne wie Terrakotta oder Hellbraun ideal für die WPC Terrasse oder den Balkon eignen, sind in Dunkelgrün oder Blaue eingefärbte WPC Dielen auffallende Hingucker passend zum dekorativen Teich. Durch das Durchfärben von WPC sind Überstreichen und Nachbehandeln nicht notwendig. Ratsam vor dem Kauf wäre jedoch ein letzter Blick auf die Oberfläche. Da WPC in diesem Einsatzgebiet vermehrt Feuchtigkeit ausgesetzt sind, ist eine abschließende Beschichtung ein Muss. So wird der Wasseraufnahme der WPC Dielen vorgebeugt, das Holz quillt nicht.

WPC

WPC ©iStockphoto/KayTaenzer

Sichtschutz ist ein weiterer Begriff, der oft gemeinsam mit WPC fällt. Wie schon bei der WPC Terrasse sind die WPC Dielen auch hier alltäglich den äußeren Einflüssen ausgesetzt. Und wie bei klassischen Hölzern, so lässt sich auch bei WPC nicht völlig gegen Vergrauung gefeit. Allmähliche Vegrauung von WPC und Co. ist ein natürlicher Prozess, der nicht als Makel betrachtet werden sollte. Dennoch kann auch hier eine abschließende Beschichtung der WPC Dielen helfen.

WPC kommt also vorwiegend im Außenbereich zum Einsatz – von der WPC Terrasse über den Sichtschutz aus WPC Dielen. Doch auch in der Autoindustrie und als WPC Möbelstücke sind WPC gefragt. Weitere Bereiche erschließen WPC: So werden in Zukunft neben der WPC Terrasse vermehrt WPC Dielen bei Housing-Systemen eingesetzt.