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Spritzguss – von der Urform zu WPC Dielen

Von der Urform zu WPC Dielen durch Spritzguss

Dem Wunsch nach Bodenbelägen, Fassaden und allgemein Formstücken aus WPC gehen die elementaren WPC Verbundwerkstoffe voraus. Die aus ca. 70 Prozent Holz- und 30 Prozent Polymer-Anteil bestehenden WPC werden im Rahmen der nachhaltigen Forstwirtschaft gewonnen und durch bekannte Verfahren vor allem zu den bekannten WPC Terrassendielen verarbeitet. Neben WPC Terrassendielen kommen auch WPC Dielen zum Einsatz. In Zukunft stellt für WPC weiterhin das Housing großes Entwicklungspotenzial dar.

Zu den geläufigsten Herstellungsverfahren für WPC Terrassendielen und WPC Dielen gehört die Profilextrusion. Diese Methode kann bei WPC im ein- als auch im zweistufigen Durchlauf angewandt werden. Anders verhält es sich mit dem für WPC eingesetzten Spritzguss. Hierbei lassen sich WPC Terrassendielen nur im zweistufigen Verfahren gewinnen.

Erwähnenswert beim Spritzguss ist, dass die Wandstärken der WPC Dielen dicker ausgelegt sind als im Vergleich etwa Konkurrenzprodukten aus Polymer. Ausschlaggebend ist z.T. die geringe Schlagzähigkeit der im Gerät behandelten WPC. Außerdem variiert die Wärmebeständigkeit des bei WPC angewandten Verfahrens. WPC Dielen sowie WPC Terrassendielen, die durch Spritzguss geformt wurden, verfügen bei höheren Temperaturen über eine bessere Steifigkeit. Die Entformung von im Spritzguss-Verfahren hergestellten WPC Formteilen ist im Schnitt leichter.

Das Material für WPC Dielen muss beim Spritzguss homogen sein – eine Voraussetzung, die nicht alle Verfahren problemlos erfüllen. Werden WPC Terrassendielen etwa durch die Profilextrusion hergestellt, so kommt es darauf an, welche Weise zur Mischung und Kompaktierung der WPC vorgesehen ist. Kommen die so genannten Compounder (Doppelschneckenextruder) zum Einsatz, ist diese Homogenität der WPC zwar erreicht, aber der Druck auf die WPC Dielen und WPC Terrassendielen ist verhältnismäßig niedrig gehalten. Bei Heiz-Kühl-Mischern steht am Ende ein im Vergleich zum Spritzgussverfahren trockenes WPC Granulat mit unregelmäßiger Form. Auch beim Pelletierpressen wird nur eine ungenügend homogene Mischung der WPC erreicht. Wichtig ist diese angestrebte Homogenität, damit alle Teile im späteren Schmelzprozess eine optimale Fließeigenschaft vorweisen und am Ende formschöne WPC Dielen entstehen können. Im Fokus bei diesem WPC Verfahren steht außerdem die Dosierbarkeit der einzelnen Elemente.

WPC

WPC ©iStockphoto/feyyazalacam

Für den eigentlichen Spritzguss kommen üblicherweise compoundierte Pellets zum Einsatz. Diese haben im Vergleich zu den WPC bei Extrusion einen geringeren Holzgehalt. Aufgeschmolzen werden die WPC Bestandteile dann durch einen Plastifizierer. Hoher Druck bis zu etwa 2400 bar sorgt schubweise dafür, dass die Teilchen in die Formen gespritzt werden. Diese bestehen aus Metall und eignen sich im Rahmen ideal für die WPC Dielen und WPC Terrassendielen. Als letzter Schritt beim Spritzguss werden die WPC im Werk zum Abkühlen gelassen, wodurch die im Gerät vermengte WPC Masse erstarrt. Dieser Ablauf gilt als geläufig für WPC Terrassendielen. Allerdings können auch in einem Schritt WPC zu WPC Dielen „gespritzt“ werden. Diese für WPC angewandte Technik wird als „Injection Moulding Compounder“ bezeichnet.

Profilextrusion und Spritzguss – diese beiden Methoden sind in dem meisten Werken zu Gange und bringen von den WPC Elementen besonders WPC Terrassendielen hervor. Weiterhin lassen sich WPC Dielen und andere Formstücke auch durch WPC Rotationsguss oder WPC Plattenpressen fertigen. Wichtig bei der Wahldes Verfahrens sind immer die Voraussetzungen und Erwartungen, die an WPC Dielen und WPC Terrassendielen gestellt werden. Auch Homogenität der WPC, der im Gerät auf WPC ausgeübte Druck, die WPC Form-und WPC Hitzebeständigkeit spielen eine Rolle.