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Vorteile von WPC

Warum WPC? – Vorteile von Wood Plastic Composites

Im Zusammenhang mit Außenanlagen fällt der Begriff WPC immer häufiger. Aber warum eigentlich? Was unterscheidet WPC Dielen von WPC verwandten Materialien? Und ist eine WPC Terrasse nicht aufwändiger in der Pflege?

Der Wunsch nach der perfekten Terrasse ist kein neuer. Terrassen verbinden inneren und äußeren Wohnraum und können so einen harmonischen Fluss zwischen Natur und Kultur, Aktivität und Entspannung schaffen. Können. Denn äußere Einflüsse wie UV-Strahlung und Nässe strapazieren die Hölzer. Hier kommt WPC ins Spiel.

Das Besondere an WPC ist ihre Zusammensetzung. Bei WPC – kurz für: Wood Plastic Composites – handelt es sich um Verbundwerkstoffe aus Holz und Polymeren (Kunstoffen). Durch die Verbindung machen sich WPC Dielen die Eigenschaften beider Elemente zunutze. So erscheint die WPC Terrasse äußerlich betrachtet ebenso natürlich wie eine Terrasse aus Echtholzdielen. Auch das angenehm warme Gefühl beim Barfußgehen haben sich WPC erhalten. Bei Nässe kommt der WPC Terrasse die leicht gerillte Oberfläche zugute, die den WPC Dielen ihre Rutschfestigkeit gibt.

WPC sind zudem zu 100 Prozent tropenfrei und entspricht damit strengen ökologischen Anforderungen. Das für die WPC Terrasse verwendete Holz ist reines Waldholz und stammt aus der nachhaltigen Forstwirtschaft. Auf nicht-natürliche Füllstoffe wird bei WPC verzichtet. Dadurch sind WPC Dielen vollständig recycelbar. Mit dem Herstellungsprozess von WPC ist somit eine gewisse umweltentlastende Abfallvermeidung verbunden.
In der Regel sind WPC Dielen riss- und splitterfrei. Das minimiert die Kosten für die Wartung von WPC durch etwaige Nachbesserungen. Auch zeigt sich die WPC Terrasse dadurch barfußfreundlich, was vor allem ein Kriterium bei Familien mit Nachwuchs ist.

Der Witterung sind alle ausgesetzt, klassische Holzböden genauso wie WPC. Den WPC kommt in diesem Fall ihr Kunststoffanteil zugute. Der beträgt bei WPC Dielen im mitteleuropäischen Raum zumeist um die 30 Prozent. Während bei Akazie durch Wasser das Kernholz ausgeschwemmt werden und sich bei Bilinga eine Rotfäule zeigen kann, wirken bei WPC die Polymere wie ein Schutzschild. Um eine Wasseraufnahme der WPC Formstücke zu verhindern, ist jedoch wichtig, dass die WPC Dielen oder Fliesen aus WPC eine abschließende Beschichtung erhalten haben. Auch nachträglicher Harzaustritt bei Sonneneintritt oder langsame Trocknungsprozesse können WPC so entgegenwirken.

WPC

WPC ©iStockphoto/sutichak

Kunststoff beschert WPC also eine hohe Widerstandsfähigkeit und damit eine lange Lebensdauer. Auch gegen Pilz- und Insektenbefall ist die WPC Terrasse beständig. Durchgefärbt und abschließend beschichtet punkten WPC zudem in der Pflege. Überstreichen, Ölen und Nachbehandeln von WPC entfällt in der Regel. Die Reinigung von WPC erfolgt schlicht mit Wasser sowie mit neutralen Reinigungsmitteln. Bei stärkerem Schmutz lassen sich die WPC Dielen einer WPC Terrasse mit dem Hochdruckreiniger säubern.

Nachteil von WPC: Die Bruchfestigkeit ist im Vergleich zu Schnittholz geringer. Es lohnt sich daher, bei dem WPC Händler nach verstärkenden Einlagen für WPC Elemente wie die WPC Dielen zu fragen.

Für die Montage der WPC Dielen zur WPC Terrasse braucht es handelsübliche Holzbearbeitungs-Werkzeuge. Auf einer durch Gehwegplatten oder Kies geschaffenen Unterkonstruktion werden WPC wie Echtholzdielen verlegt. Durch ein Klammersystem lassen sich die WPC Dielen leicht zusammenstecken. Viele Hersteller bieten heute online oder in Broschüren Anleitungshilfen für die Montage der WPC Terrasse und geben Tipps rund um WPC Dielen, WPC Pflege und WPC Wartung.